Tripelkonzert & Chorfantasie von Ludwig van Beethoven

Tripelkonzert & Chorfantasie von Ludwig van Beethoven

Konzert am Samstag, 6. November 2021, um 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr unter Einhaltung der 2-G-Regel
Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, Rote Reihe 8, 30169 Hannover

Solisten:

  • Julia Rinderle – Klavier
  • Marilies Guschlbauer – Violoncello
  • Dainis Medjaniks – Violine
  • Orchester und Vokalisten: Absolventen und Studierende von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
  • Dirigent: Christian Gläsker

Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es bei den HAZ-Ticketshops oder auf der homepage www.haz-ticketshop.de zu Preisen bis zu 25 Euro.
An der Abendkasse bis zu 28 Euro.
Weitere Infos unter 0172/8886824 oder per Email

Die drei Solisten: Julia Rinderle, Marilies Guschlbauer und Dainis Medjaniks

Geleitworte zu den Werken, die als oft unterschätzte Musik von Beethoven gelten

Grandiose Werke wie das Tripelkonzert sowie die Chorfantasien fristeten jahrzehntelang ein stiefmütterliches Dasein und wurden vom Publikum wenig beachtet. Durch das Beethovenjahr sind sie aus der Versenkung aufgetaucht, haben neuen Glanz erhalten. Dieser Glanz von der so manchmal unterschätzten Musik von Ludwig van Beethoven wird am Sonnabend, 6.November, 19.30 Uhr, in der Neustädter Hof- und Stadtkirche zu spüren sein! Dort präsentiert der Dirigent Christian Gläsker ein Orchester mit 25 Instrumentalisten plus drei Solisten, vier Solosängern sowie professionellen Vokalisten, die das Tripelkonzert sowie die Chorfantasien zum Klingen bringen werden. Organisiert wird das Konzert vom „Freundeskreis Musik in Michaelis“.

Das Besondere: Beim Tripelkonzert, aber auch bei der an die 9. Sinfonie erinnernden, monumentalen Chorfantasie, experimentiert Beethoven mit der Besetzung und versucht durch immer wieder neue Konstellationen die musikalischen Grenzen zu sprengen.
Die Solisten (Klavier, Violoncello und Violine) spielen beim Tripelkonzert mal allein, mal zusammen und dann wieder gemeinsam mit dem mächtigen Orchester.
Der Cellopart ist hier der anspruchsvollste und wird von Marlies Guschlbauer gemeistert, die im zweiten Satz eine reizvolle und herausragende Solopartie spielen wird. Die Cellistin ist zweite Preisträgerin des internationalen Cellowettbewerbs Liezen und begeisterte Kammermusikerin. Sie arbeitet eng mit Julia Rinderle zusammen, die als Pianistin im In- und Ausland erfolgreiche Konzerte gegeben, viele Preise und Stipendien erhalten hat, und sich an Schulen für die Vermittlung von klassischer Musik engagiert.
Der hochbegabte Geiger Dainis Medjaniks gab bereits Konzerte in Indonesien, China, Spanien, Schweiz, Frankreich, Holland, Italien, England, Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, Südkorea, Alaska, USA und Deutschland. Das Publikum darf sich auf eine musikalisch hochkarätige Besetzung freuen.

Die Mischung aus solistischer Unverwechselbarkeit und dem Streben nach kraftvollem kammermusikalischem Miteinander macht das etwa 70-minütige Konzert zu einem reizvollen Hörerlebnis. Mit der Aufführung wird das pandemiebedingt verlorengegangene Beethovenjahr 2020 im Nachklapp gewürdigt.

Zum Konzert gibt es eine Einführungsveranstaltung mit Prof. Peter Apel

Samstag, 30. Oktober 2021, 17 Uhr im Leibnizsaal der Neustädter Hof- und Stadtkirche
Der Eintritt ist frei! unter Einhaltung der 2-G-Regel.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Prof. Peter Apel, ehemals Intendant der „Konzerte in der Börse“, ausgerichtet von der Stiftung Calenberg-Grubenhagensche Landschaft. Herr Apel referiert sachkompetent, in unterhaltsamer und amüsanter Weise über die Begleitumstände im Leben von Ludwig van Beethoven während der Entstehung beider Werke, die von großem Reiz sind. Die Chorfantasie C-moll op. 80, eine Melange aus Klavierfantasie, Klavierkonzert und Kantate, sehr ungewöhnlich, aber sicher auch schon der 9. Sinfonie geschuldet. Die Akademie der Erstaufführung war unbeschreiblich lang und so heute nicht mehr machbar. Darum ranken sich viele interessante Informationen, z.B. über Beethovens Improvisationskunst. Das Tripelkonzert C-Dur, op.56 wird gegenwärtig durchaus gern gespielt, insbesondere von Cellisten, die eine führende Rolle einnehmen. So ist der langsame Satz gleich einer Cellosonate gestaltet. Es existiert hierzu eine wunderbare Aufnahme von der Cellistin Sol Gabetta.

Nähere Informationen unter 0172/8886824 oder per Email